Steven Spielberg ist zurück. Science Fiction Serie „Taken“ über den Mythos Roswell
Pro Sieben zeigt seit letzter Woche die von Steven Spielberg produzierte, preisgekrönte Science Fiction-Miniserie „Taken“. Im Mittelpunkt der zehnteiligen Saga stehen drei Familien, die seit vier Generationen mit einem streng gehüteten Geheimnis leben. Seit Außerirdische im Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal einen Menschen entführten, werden sie immer wieder von ihnen heimgesucht.
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Spielberg und die Aliens
Hollywood-Legende Steven Spielberg schreibt seit beinahe dreißig Jahren Erfolgs-Geschichte mit Aliens. Nach seinen Kassenschlagern „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ (1977) und „E.T. – The Extra-Terrestial“ (1982) produzierte er beide Teile des Welterfolgs „Men in Black“ (1997/2002). Kurz vor dem Kinostart seines letzten Werkes „Krieg der Welten“ können Science-Fiction-Fans Kinderstar Dakota Fanning, die im Kinofilm Tom Cruise’s Tochter mimt, in der Kurz-Serie „Taken“ sehen. Das Genre scheint Herrn Spielberg zu liegen, denn die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten: „Taken“ bekommt 2003 einen Emmy als „Beste Miniserie“ und wird für den Golden Globe nominiert. Bereits im Jahr 2002 war die Serie rund um die kleinen grünen Männchen in den USA ein Publikums-Magnet. Die Premiere der ersten Folge erreichte 23 Millionen Fernsehzuschauer. Für den SCI FI Channel war dies die höchste Einschaltquote.
Drei Familien haben Kontakt
Während eines Luftkampfs im Zweiten Weltkrieg „retten“ Aliens den amerikanischen Piloten Russel Keys vor einem Absturz. In Folge benutzen die Außerirdischen Keys als Forschungs-Objekt, und mit ihm seine Familie. Auch die Familie Clark kommt in Kontakt mit einem Mann von einem anderen Stern mit außergewöhnlichen Fähigkeiten: Die unglückliche Ehefrau Sally verliebt sich in ihn. Obwohl er sie schon nach kurzer Zeit verlässt, entschließt sie sich, das gemeinsame Kind zu bekommen. Der Junge hat die Begabungen seines Vaters geerbt und wird dafür gnadenlos gejagt. Ehrgeizig wie rücksichtslos sind die Crawfords: Um hinter das Geheimnis des Roswell-Ufos zu kommen, geht Familien-Oberhaupt Captain Owen Crawford über Leichen. Nach Owens Tod führt dessen Sohn die fatalen Untersuchungen weiter und beschwört damit eine Katastrophe herauf. Erzählt werden die Begegnungen der dritten Art aus Sicht der achtjährigen Allie, gespielt von Dakota Fanning, die am Ende selbst die Schlüsselrolle einnimmt.
Mythos Roswell
Die Vorfälle, die sich 1947 ereigneten, sind bis heute nicht geklärt. Angeblich stürzte eine Fliegende Untertasse samt einem Passagier in der Nähe des Ortes Roswell ab. Anschließend soll das Militär die Ereignisse vertuscht haben. Bis 1978 interessierte sich kaum jemand dafür, welches Flugobjekt tatsächlich in New Mexico abstürzte. 1980 erschien ein Buch, das die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für das Thema erregte. Seit damals inspiriert der „UFO-Absturz von Roswell“ zahlreiche Autoren und Regisseure für fantastische Geschichten. Für Ufologen ist es ein Beweis dafür, dass außerirdische Lebensformen auf unserem Planeten Erde gelandet sind, Skeptiker halten die außerirdische Bruchlandung für Humbug.
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