„Dreißig über Nacht“, die neue Komödie mit Jennifer Garner
Von den erfolgreichen Produzenten von Was Frauen wollen und America’s Sweethearts startet diese Woche eine neue Komödie rund um die Sorgen und Nöte junger Teenager. Alias-Agentin Jennifer Garner schlägt sich in ihrer Hauptrolle als 13-Jährige durch die komplizierte Welt der Erwachsenen.
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“Sieben Minuten im Himmel“
1987 kämpft Jenna Rinks mit den üblichen Teenager-Problemchen. Ihre Eltern nerven gewaltig, die angesagte Highschool-Clique ignoriert sie und ihr Angebeteter kennt nicht mal ihren Namen. An ihrem 13. Geburtstag will Jenna alles ändern und endlich dazugehören. Die hippen „Six Chicks“ werden zur Feier eingeladen, doch anstatt endlich in die Gruppe aufgenommen zu werden, wird Jenna zutiefst gedemütigt. Für das Spiel „Sieben Minuten im Himmel“ wird sie in den Schrank eingesperrt, während sich alle aus dem Staub machen. Das junge Mädchen ist gekränkt und alleine im Schrank formuliert sie einen Herzenswunsch immer und immer wieder: „Ich will dreißig sein und endlich cool.“
Wunschpulver in die Zukunft
Am nächsten Morgen erwacht Jenna im Jahr 2004 – im schicksten Appartement in Manhattan und im Körper einer schönen und erfolgreichen 30-Jährigen. Über Nacht hat sie alles bekommen, was sie sich immer gewünscht hat. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Im Inneren ist sie immer noch 13 und Jenna hat keine Ahnung wie die Verwandlung passiert ist. Ihr damaliger bester Freund Matt hatte ihr zum 13. Geburtstag ein Traumhaus gebastelt und Wunschpulver darüber gestreut, damit all ihre Wünsche eines Tages Wirklichkeit werden. Doch das weiß Jenna als 30-Jährige natürlich nicht und genießt anfangs ihr neues aufregendes Leben in vollen Zügen. Schnell erkennt sie aber, dass ein wichtiger Mensch in ihrem Leben fehlt – ihr bester Freund Matt. Als sie ihn ausfindig macht, stellt sich aber heraus, dass sie mit Matt mittlerweile nicht mehr befreundet ist und dass sie in ihrem Traum wohl eine entscheidende Sache vergessen hat. Wird sie Matt zurückgewinnen und ihr neues Leben meistern?
Luftschlösser und Märchenprinzen
Komödien gibt es wie Sand am Meer, richtig gute Unterhaltung bleibt dabei meistens auf der Strecke. 30 über Nacht erweitert das Repertoire an unnötigen Komödien, die schnell in Vergessenheit geraten. Der Film wirkt gekünstelt und unglaubwürdig und obwohl sogar ein paar lustige Momente geboten werden, schafft er es nicht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen oder die jugendliche Stimmung des Inhalts wider zu geben. Stattdessen nervt Jennifer Garners Rolle nach einer Zeit einfach, die Sätze einer 13-Jährigen im Körper einer erwachsenen Frau erzeugen diffuse Situationen, die wie ein schlecht geschriebenes Drehbuch wirken. Das sympathische Auftreten von Jennifer Garner und die nette Grundidee können den Film nicht wirklich retten. Dem Zuseher bleibt lediglich die Erinnerung an eine rosarote Luftblase, die zu schnell zerplatzt ist, um sie wirklich gesehen zu haben.
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